Der Langenberger Forst, unendliche Wanderwege und ein weites Radwandernetz laden ein zu ausgedehnten Ausflügen in die facettenreiche Natur. Zwei der 16 Rad-Erlebnisrouten durch Nordfriesland, die Geest-Deich-Tour und die Ochsenwegroute, starten in Leck am Rathausplatz.
Die Rad- und Wanderkarte (für das Gebiet von der dänischen Grenze bis zur Husumer Bucht) sowie die Wanderkarte für den Langenberger Forst erhalten Sie in der Tourist Information in der Hauptstraße 31. Zur Vorbereitung Ihres Urlaubs können Sie auf der Seite der LTO Nordseeküste Nordfriesland die Rad- und Wanderkarte mit Broschüre einfach herunterladen.
Routen und Touren
| Hinweis zur Beschilderung
Im Rahmen seines Radverkehrskonzepts überarbeitet der Kreis Nordfriesland derzeit die Radwege im gesamten Kreisgebiet. Dadurch kann sich die Wegführung an einzelnen Stellen leicht ändern. Die neue Beschilderung wird derzeit vorbereitet – wir warten hier noch auf die Umsetzung vor Ort. Für unseren Bereich gilt: Der Routenverlauf der Geest-Deich-Tour (ehemals Geestroute) und der Ochsenwegroute bleibt unverändert. Die in den Materialien abgebildeten Logos entsprechen bereits dem neuen Design. Rad- und Wanderkarte sowie Broschüre werden im Zuge der Überarbeitung ebenfalls aktualisiert und in einer neuen Auflage veröffentlicht. |
| Die Geest-Tour – Karge Landschaft, reiche Geschichte | Route bei Komoot (in Arbeit) |
| Ihr Name stammt vom Wort „güst“ – karg. Der sandige Geestboden bot einst wenig Ertrag, doch die Route selbst hat umso mehr zu bieten: Sie führt von Leck, dem „Grünen Herz Nordfrieslands“, entlang alter Handelswege durch den Flensburger Staatsforst bis zu den eisenzeitlichen Hügelgräbern im Karlumer Wald.
Unterwegs erzählen historische Orte wie die Burg „Leckhuus“ und das musikalisch bekannte Fresenhagen von der wechselvollen Geschichte der Region. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder E-Bike – die leicht zu bewältigende Rundtour verbindet Natur und Kultur auf ganzer Strecke. |
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| Die Ochsenwegroute – Auf historischen Spuren des Viehtriebs | Route bei Komoot |
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Einst trieben Händler auf diesem Weg Ochsenherden von Dänemark bis zur Elbe – Spuren dieser kräftezehrenden Märsche sind bis heute in der Geestlandschaft sichtbar. Die Route beginnt in der fahrradfreundlichen Gemeinde Leck, die vor 500 Jahren noch einen Hafen an der Lecker Au hatte, und führt durch das Landschaftsschutzgebiet „Klintumer Berg“ – benannt nach dem dänischen Wort „Klint“ für Klippe – weiter nach Bargum. Dort erwarten Besucher die funktionsfähige Holländerwindmühle Aeolus sowie das charakteristische Geesthardenhaus, eine der drei traditionellen Bauernhausformen Schleswig-Holsteins. Weiter geht es nordwärts über die Soholmer Au, wo Gedenksteine an die Erbauer der Brücke erinnern, bis nach Soholm – einst letzte Sammelstelle für entlaufenes Vieh und Endpunkt der Reise auf den Spuren des großen Ochsentriebs. Ob mit dem Rad, E-Bike, Mountainbike oder zu Fuß: Die Route eignet sich für Tagestouren wie für längere Ausflüge und verbindet Natur mit norddeutscher Geschichte. |
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Die Route führt Sie auf die Spuren des alten Ochsenweges. Lange Zeit trieben Händler von Dänemark in kräftezehrenden Fußmärschen große Ochsenherden an die Elbe zum Verkauf. Sie zogen tiefe Schneisen durch die Geestlandschaft, die noch heute gut zu erkennen sind.
GPX zum Download demnächst

Rasten und Einkehren am Ochsenweg
Das Reisen auf den alten Fernwegen war beschwerlich – kein Wunder, dass die zahlreichen Gasthöfe, damals „Krüge“ genannt, willkommene Anlaufstellen waren. Rund um Leck lagen gleich mehrere direkt am Ochsenweg: Gläserkrug, Karlskrug, Rugeranzel/Petersburg, Linnerthof, Klingenberg und der Bankzettelkrug bei Dörpum.
Wenn die großen Markttage nahten, herrschte in den Krügen Hochbetrieb: Bis zu 50 Ochsentreiber mussten auf einmal versorgt werden – einfach, aber sättigend. Für Händler und Reisende von Stand wurde dagegen aufgetischt, was die Küche hergab. Manche dieser traditionsreichen Häuser existieren bis heute – als moderne Gastronomiebetriebe, die den Geist des alten Ochsenweges ein Stück weit lebendig halten.
Die Petersburg im Langenberger Forst existiert nur noch als idyllisches Plätzchen, um dort beim Wandern eine Rast zu machen.
